Referenzen


rezensiert»Die Zusammenarbeit mit Jerzy Bojanowski als Solist für Klarinette und Saxophon (aber auch als Begleiter seiner Musikschüler) erwies sich für mich als Galerieleiterin des soziokulturellen Zentrums ›TREFF‹ in Schönebeck in jeder Beziehung als ein ganz besonderer Glücksfall. Jerzy Bojanowski versteht es ausgezeichnet, unsichtbare emotionale Verbindungen zwischen inneren Seh- und Hörwelten entstehen zu lassen. Als außerordentlich sensible Künstlerpersönlichkeit bringt er sich mit seinem Spiel, egal ob mit Jazz, moderner Musik oder Klassik, ganz in das Geschehen ein und sorgt für eine Atmosphäre gegenseitigen Verstehens und Tragens.«
Christa Huppertz, Galerieleiterin des Soziokulturellen Zentrums TREFF in Schönebeck/Elbe

»Sehr geehrter, lieber Herr Bojanowski, Ihre Interpretation des Soloparts des äußerst schwierigen Klarinettenkonzerts von Nielsen zusammen mit der Kammerphilharmonie Schönebeck (…) hat mich ganz außerordentlich beeindruckt. Sie verfügten in jeder Phase des Werkes über beeindruckende rhythmische Sicherheit. Besonders beeindruckte auch die gleichbleibende Qualität Ihres Tones auch in den hohen und höchsten Lagen und der fabelhafte Registerausgleich innerhalb der verschiedenen Lagen der Klarinette. Dass Sie jederzeit über die technischen Grundlagen für das Konzert verfügten und auch den dynamischen Aufbau des Konzertes klug und überlegen disponierten, soll natürlich auch gebührend hervorgehoben werden. Alles in allem: eine ganz tolle künstlerische Leistung, die mich (und viele andere Konzertbesucher) sehr beeindruckt hat.«
Helmut Keller, Direktor des Magdeburger Konservatoriums »Georg Philipp Telemann«

»(…) Noch körperlicher agierte Jerzy Bojanowski mit ›seiner‹ Herausforderung Francaix. Der Klarinettist ließ sein Instrument mal keck plappern, mal warm-rund erzählen. Schnelle Läufe, Lagensprünge, rhythmische Finessen – der Solist nahme sie offenbar mühe-, aber niemals atemlos.« (…)
Daniel Wrüske, Magedeburger Volksstimme

»Goldberg musizierte mit einem dem Vorbild ebenbürtigen Geigenton: süßer Schmelz bis in die höchsten Lagen, Forschheit und Temperament, wo es angebracht war. Bojanowski war ein aufmerksamer, kongenialer Begleiter. Beiden sah man es an, dass sie mit Laune, mit Vergnügen spielten.«
Heinz Weber, Sächsische Zeitung

»(…)Liedermacherin Ina Friebe sang in drei Sprachen (französisch, polnisch, deutsch) und wurde auf der Klarinette begleitet von Kammerphilharmoniker Jerzy Bojanowski. Letzterer zeigte einmal mehr das weit gefächerte Klangkolorit seines Intruments: mal zärtlich, mal jazzig.(…)«
Magdeburger Volksstimme

Ausstellungseröffnung Gordon Adler/Galerie AM Druckhaus/Magdeburg: »Christian Goldberg (Violine) und Jerzy Bojanowski (Klavier) beginnen ihr Spiel. Ort und Zeit vergessend begleiten diese beiden exzellenten Musiker mit ihrem Spiel die Vernissage. Wunderbar sensible, feinst artikulierte Passagen versetzen das Publikum in Entzücken und bringen das Eiswerk an den Wänden zum Schmelzen. Mit Sensibilität und Mut wandern die Zwei auf traditionellen Wegen. Harmonisch, melodisch, rhytmisch und mit Schwung ergreifen sie den Augenblick und bringen ihn zum Leben. Einzeln und immer wieder im Duett folgen Titel auf Titel. Klassik und Jazz sind zu hören und bleiben dem Publikum in guter Erinnerung. Christian Goldberg und Jerzy Bojanowski, ich freue mich auf das nächste Mal!«
Detlef Grzyb

»Des Öfteren ist Herr Bojanowski als Solist verpflichtet, beherrscht er doch neben seinem Instrument, der Klarinette, auch Cembalo, Klavier und E-Piano. Bereits seit 1998 ist Herr Bojanowski bei der Veranstaltungsreihe ›Kaffee im Café‹ im Bestehornhaus Aschersleben musikalischer Gast und hat sich in den Jahren als Musiker beliebt gemacht. Gemeinsam mit seinem Partner Cristian Goldberg (Violine) bildet er ein Duo, welches mit musikalischer Perfektion und Harmonie jeden Publikumswunsch erfüllt. Spielfreude und hohe Musikalität paaren sich hier mit der Kenntnis eines umfangreichen Repertoires und der bereits oben erwähnten Vielseitigkeit der Instrumente.«
Jörg Blencke, Stadt Aschersleben

»Im zweiten Stück des Abends, dem Konzert für Klarinette und Orchester von Jean Francaix (1912-1997), bekommt ›unser Jerzy Bojanowski‹, seit über 20 Jahren der 1. Solo-Klarinettist der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie und Publikumsliebling im Dr.-Tolberg-Saal seinen großen Auftritt. Er hat Schwerstarbeit zu leisten, der französische Komponist hat ihm zahlreiche schnelle Läufe und Skalen in das Stück geschrieben, die alle Klangaspekte der Klarinette auszuloten scheinen, stellenweise wie frei Improvisationen klingen, es aber natürlich nicht sind. Der Solist hat unendliche Fingerarbeit zu leisten, von tiefsten Bässen bis in höchste Höhen zu modulieren und schließlich auch noch zwei Kadenzen zu meistern. Atemberaubend scheinen an weiten Stellen die Tempi, die die Klarinette allein oder im Dialog mit den Orchestergruppen zu bewältigen hat. Dabei kommt alles sehr modern daher, reizt Klanggewohnheiten der Zuhörer. Das Schönebecker Anrechtspublikum aber weiß das alles zu hören und zu würdigen, noch dazu Jerzy Bojanowski sein Instrument und die vier Sätze des Stückes exzellent beherrscht, mit Selbstbewusstsein und Spielfreude begeistert. Raffiniert das Ende dieses Klarinettenkonzertes, das ›alles auf einen Punkt‹ zu bringen scheint. Ein wahrlich großes Konzerterlebnis entlässt uns in die Pause.«
Hans-Peter Lippert, Magdeburg